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Kartons richtig stapeln: Reihenfolge nach Gewicht und Größe

Beim Beladen des Transporters entscheidet nicht nur das Volumen, sondern auch die Reihenfolge über den Platzbedarf. Wer schwere, dichte Kartons zuerst verlädt und leichte, sperrige Stücke obenauf packt, nutzt die Ladefläche spürbar effizienter.

Warum die Reihenfolge zählt

Dichte, schwere Kartons wie der Bücherkarton (0,5 RE = 0,05 m³) bilden eine stabile, tragfähige Unterlage. Wird zuerst mit ihnen die Bodenfläche belegt, lassen sich darauf leichtere, sperrigere Kartons wie der Wäschekarton (1 RE = 0,10 m³) sicher stapeln, ohne dass etwas einbricht oder verrutscht.

Möbel als Fixpunkte einplanen

Größere Möbelstücke sollten vor den Kartons ihren festen Platz bekommen, da sie sich kaum stapeln lassen. Aus dem RE-Katalog typischer Umzugsgüter: Schrank bis 2 Türen 1,50 m³, Sideboard 1,00 m³, Bett komplett 1,00 m³, Sofa pro Sitzplatz 0,40 m³, Kommode klein 0,30 m³.

Diese Werte helfen, vorab abzuschätzen, wie viel Bodenfläche die Möbel beanspruchen — und wie viel Raum für Kartons in den Lücken und in der Höhe übrig bleibt.

Der Zusammenhang mit dem Ladungsmeter

Wie Volumen und Ladungsmeter zusammenhängen, hängt genau davon ab, ob stapelbare Kartons oder sperrige Möbel den Großteil des Umzugsguts ausmachen — Kisten rechnen sich in der Praxis mit 5 m³ = 1 LDM, Möbel mit 3 m³ = 1 LDM. Wer viele kleine, stapelbare Kartons statt weniger großer Möbelstücke packt, kommt bei gleichem Volumen mit weniger Ladungsmetern aus.

Ladereihenfolge nach Kartontyp

KartontypVolumenLadeposition
Bücherkarton (dicht, schwer)0,05 m³unten / zuerst
Wäschekarton (leicht, sperrig)0,10 m³oben / zuletzt